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Kultur und Sonnengarantie im Herbst: Malta

In der Nähe zur Nordafrikanischen Küste liegt die Inselrepublik Malta. Auch wenn dieser EU-Staat mit seinen drei Inseln relativ klein ist, so können Besucher dort unzählige Relikte aus der Vergangenheit besichtigen. Vor allem wer im nebligen und verregneten Deutschland Sonne braucht, ist zu jeder Jahreszeit auf Malta richtig. Sogar im Herbst beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur über 20 Grad. Auch wenn bei uns die Bäume ihre Blätter längst verloren haben, kann man auf Malta im warmen Mittelmeer baden gehen. Die unmittelbare Nähe zu Afrika, sorgt nahezu das ganze Jahr über auf Malta für strahlenden Sonnenschein! Vor allem Schnäppchenjäger habe ihre Freude an dem kleinen Reiseland, denn Lastminute-Reiseangebote auf die Mittelmeerinsel stehen über das ganze Jahr zur Verfügung. Von den unterschiedlichsten deutschen Flughäfen aus, starten Flugzeuge nach Malta. Dazu gehören die Airports von München, Berlin, Hannover, Leipzig, Köln/Bonn, Stuttgart, Bremen, Hamburg, Düsseldorf und Nürnberg um die wichtigsten zu nennen. Nach knapp zwei Stunden Flug ist die Felseninsel Malta erreicht. Der internationale Flughafen Luqa befindet sich in der Nähe der Hauptstadt Valetta. Ein Transfer von dort nach Valetta ist völlig unkompliziert. Viele Reiseveranstalter übernehmen die mit eigenen Shuttlebussen. Auch werden am Flughafen die Reisenden mit einer absolute liebenswerten maltesischen Eigenheit konfrontiert: Die grünen Linienbusse. Über 60 Jahre alt sind die populären Transportmittel der Insel. Die Busfahrer schmücken mit Heiligenbildern und frommen Statuen ihre Busse aus. Der Grund dafür ist der Aberglaube auf Malta. Auch wenn das Land sehr katholisch ist, so haben die Malteser einige abergläubische Rituale, die sie sich nicht nehmen lassen: Dazu gehört, dass alles Kirchturmuhren der Insel die falsche Zeit anzeigen. Die Begründung der Malteser: So kann der Teufel nicht pünktlich zum Gottesdienst kommen. Wer göttlichen Beistand benötigt fährt nach Mosta. Im zweiten Weltkrieg wurde kein Land derart bombardiert wie Malta. Im Dom von Mosta durchschlug eine deutsche Fliegerbombe das Dach des vollbesetzten Gotteshauses. Wie durch ein Wunder detonierte sie nicht. Seitdem pilgern die Malteser vor schweren Prüfungen zu dem Dom von Mosta und berühren diese alte Bombe. Es soll Glück bringen!

jetzt kommentieren? 24. November 2008