Gesund im Urlaub Teil II

12.November 2008

Trotz aller Freude über einen preiswerten Lastminute Urlaub, sollte an der Reiseapotheke nicht gespart werden. In einigen Ländern ist es oft schwer an hochwertige Medikamente zu kommen. Hat man eine sinnvolle Grundausstattung in der Reiseapotheke, können einige Krankheiten selbst behandelt werden. Um zu wissen, welche Krankheiten in einem exotischen Urlaubsland auftreten können, ist es sinnvoll dies in Reiseführern nachzulesen. Auch spezielle Tropenmediziner beraten hinsichtlich präventiven Maßnahmen gerne und kompetent. Zur Grundausstattung sollten gehören (je nach Land anpassen):

  • Riamed. Dieses Medikament hilft gegen Malaria.
  • Mala Quick ist ein sehr bewährter Schnelltest um festzustellen, ob man mit dem Malariavirus infiziert ist
  • Paracetamol und Aspirin sind die Klassiker in jeder Reiseapotheke. Gegen Schmerzen und Fieber können diese Heilmittel eingesetzt werden. Auch gegen die Höhenkrankheit ist Aspirin ein sehr effektives Mittel.
  • Bei einer Reise innerhalb oder auch außerhalb von Europa kann sich der Reisende schnell eine Durchfallerkranken einfangen. Eine derartige Erkrankung schwächt den Körper nachhaltig und kann der Auslöser für weitere Krankheiten sein. Gegen Durchfall haben sich die Mittel Perenterol und Imodium bewährt.
  • Depuran ist sehr hilfreich bei Verstopfung.
  • Bei kleineren und größeren Wunden ist es wichtig, diese sofort und regelmäßig zu desinfizieren. Vor allem in den Tropen und Subtropen muss auf eine Sauberkeit der offenen Wunden geachtet werden. Mercuchrom ist sehr gut geeignet, Verletzungen zu säubern.
  • Eine ausreichende Menge an Pflastern, Verbandsmaterial und sterilen Wundauflagen gehören zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke.
  • Dem Reiseland entsprechend sollte Sonnenschutzmittel eingepackt werden. Dabei ist die Sonnenintensität in großer Höhe anders, als auf Meereshöhe.
  • Als Medikament mit dem einige Erkrankungen selbst behandelt werden können, empfiehlt sich die Mitnahme von Doxacylin. Einem Antibiotika.
  • Problematisch ist oft der mitgebrachte Schutz gegen Insekten. In manchen Ländern reagieren die Plagegeister nicht auf den Mückenschutz aus Europa. Ein sehr gutes Beispiel sind die Fying Teeth in den Everglades von Florida. Diese sehr aggressiven Moskitos lassen sich von mitgebrachtem Insektenschutz nicht beeindrucken. In einem solchen Fall ist es am besten, dieselben Schutzmittel zu verwenden wie die Einheimischen.

Bei länger andauernden und schwerwiegenderen Erkrankungen sollte umgehend ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.

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